Wappen

Neuer HOG Vorstand gewählt - 28.05.2017

Stehend, von links: Andreas Buchmann, Hans Pless, Johann Frühwald, Erich Buchmann, Gerhard Schwarz, Nikolaus Fuhry, Michael Schuller, Karl Bohn, Johann Schwarz, Oskar Schlett;

Sitzend, von links: Hedi Pless, Margarete Dimster, Annemarie Pittner, Brunhilde Forro, Katharina Schlett

Mitgliederversammlung und Banater Maiandacht in Reutlingen



Nikolaus Fuhry geehrt / Hans Pless – neuer Vorsitzender

Ein volles Programm erwartete die Mitglieder der HOG Sackelhausen, als sie sich am Sonntag, dem 28. Mai  2017, im Gemeinderaum der Reutlinger Heilig-Geist- Kirche trafen. Sie hielten dort ihre Hauptversammlung ab und wählten einen neuen Vorstand. Der bisherige Vorsitzende, Nikolaus Fuhry, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Nach den Berichten des Vorsitzenden, der Kassiererin und der Kassenprüfer übernahm Christine Neu, die Stellvertretende Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der BanaterSchwaben, die Leitung der Sitzung. In ihrer Ansprache hob sie die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements – auch der jungen Generation – in der Landsmannschafthervor. Ihr Appell an die Anwesenden: „Führen wir weiter, was uns bindet, verbindet und
verpflichtet!“

Sodann würdigte Frau Neu die fast vier Jahrzehnte lange, unermüdliche Arbeit von Herrn  Nikolaus Fuhry für die HOG Sackelhausen. Mit Nikolaus Fuhry geht – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Lotse von Bord, dem keine Herausforderung zu groß und keine Arbeit für die Gemeinschaft seiner Landsleute zu viel war. Er ist ein Mann der leisen Töne und des klaren Wortes. Viele Jahre lang verwaltete erdie Finanzen des Kreisverbandes Reutlingen, später auch die der HOG Sackelhausen mit Umsicht und Sachverstand. Seinem Interesse an den Sacklasern und seiner profunden Ortskenntnis verdanken wir die drei Familienbücher, die er zusammen mit Peter Hummel vorehn Jahren herausbrachte. Und vor sechs Jahren stellte er sich in einer äußerst schwierigen Zeit der Heimatortsgemeinschaft als Vorsitzender zur Verfügung. Es gelang ihm vortrefflich, die Seetüchtigkeit des Schiffes HOG zu erhalten. Für seine Verdienste wurde er an diesem Nachmittag zweifach geehrt. Die Stellvertretende Bundesvorsitzende Christine Neu brachte die Anerkennung und Wertschätzung des Bundesvorstandes zum Ausdruck, indem sie Nikolaus Fuhry die Verdienstmedaille der Landsmannschaft in Gold verlieh.

Die Mitgliederversammlung wählte den scheidenden Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden der HOG Sackelhausen.Christine Neu leitete die Wahl des neuen Vorstandes.
 
Zum Vorsitzenden der HOG wurde Hans Pless gewählt. Seine beiden Stellvertreter sind Erich Buchmann, Gerhard Schwarz und Margarete Dimster. Annemarie Pittner wurde als Kassiererin wiedergewählt. Schriftführerin ist Brunhilde Forro.

Dem erweiterten Vorstand gehören an: Hedi Pless, Andreas Buchmann, Johann Frühwald, Nikolaus Klein, Johann Schwarz, Michael Schuller und Oskar Schlett. Kassenprüfer sind Katharina Schlett und Karl Bohn. Mit einer Banater Maiandacht in der Hl.- Geist - Kirche klang der Tag aus. Es zelebrierte Pfarrvikar Udo Hermann. Der Sackelhauser Chor und die Bläser unter der Leitung von Johann Frühwald gestalteten den musikalischen Rahmen. Ihnen allen sei herzlich gedankt.

Vorstandsvorsitzender

Hans Pless   

Familiendaten, Heimatblatt und Banater Post,
Koordinator- Redaktion Heimatblatt

Stellvertretende Vorsitzende

Margarete Dimster

Medien, Team Heimatblatt/Korrektur/Struktur

Erich Buchmann

Denkmalpflege, Organisation, Veranstaltungen

Gerhard Schwarz

Team Heimatblatt/ Layout/Druck/ Koordination und
Redaktion

Erweiterter Vorstand

Andreas Buchmann   

Homepage/Facebook- Administrator

Karl Bohn

Singgruppe

Brunhilde Forro 

Protokollführerin, Schriftführerin, Medien

Anni Pittner

Kassenwartin

Hedi Pless 

Trachtenpflege

Katharina Schlett

Musik

Oskar Schlett

Musik

Michael Schuller

Team Heimatblatt/Bildbearbeitung/Layout

Johann Schwarz

Datenbank/Versand Heimatblatt

Nikolaus Klein

?

Kassenprüfer

Katharina Schlett

Karl Bohn

 

 

 

Geschichte der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen

 

Während des II. Weltkrieges sind wehrfähige Männer aus Sackelhausen in rumänischen und deutschen Einheiten im Kriegseinsatz. Die Front geht über den Heimatort im September 1944 hinweg. Viele Ortsbewohner fliehen in den Westen. Einige kehren in der Zeit von 1945 bis 1947 wieder zurück. Es sind viele Kriegsopfer zu beklagen. Witwen und Waisen sind jahrelang die Leidtragenden. Vor allem Frauen müssen das Schicksal der aufgebrochenen Familien, den Überlebenskampf in der neuen kommunistischen Welt, unter sehr schwierigen Bedingungen tragen und ertragen.
Ein Teil der Sackelhauser Landsleute erlebt jetzt das Kriegsende als Flüchtlinge oder Kriegsheimkehrer in Barackenlagern ohne große Perspektiven in unterschiedlichen Orten in Österreich oder in Deutschland. Keine guten Nachrichten kommen aus dem Heimatort.
Am 15. Januar 1945 werden die Deutschen aus Rumänien, arbeitsfähige Frauen und Männer, nach Russland zur Zwangsarbeit verschleppt.
Jetzt müssen in Sackelhausen 43 Kinder im Alter zwischen 1 und 10 Jahren ohne Mutter in der Obhut ihrer Großeltern oder Verwandten verbleiben.

Der Ackerboden der Deutschen in Rumänien wird enteignet und so deren Lebensgrundlage beraubt. 1951 kommt zusätzlich die Bărăganverschleppung von 40 320 Personen aus dem Grenzgebiet zu Jugoslawien, darunter sind 9 413 Banater Schwaben, davon 224 aus Sackelhausen.

Nach dem Kriegsende lassen sich einige unserer Landsleute in Wannweil (Familie Friedrich Lutz) und in Reutlingen (Familie Michael Schäfer) nieder und rufen andere nach. Im Kreis Reutlingen besteht ein großer Arbeitskräftebedarf. Es gibt hier Arbeit für alle.

Es gilt ohne Vorbehalte: „EINANDER HELFEN“:

Die HOG Sackelhausen beginnt zu funktionieren.

 Erste Zusammenkünfte finden im Rahmen von Besuchen von Familien von Landsleuten außerhalb des Kreises Reutlingen statt.

1956 - Erstes Sackelhauser Kirchweihfest in der Bahnhofsgaststätte von Kirchentellinsfurt. Frau Marga Komanschek spielt auf ihrem Akkordeon zur Unterhaltung der Landsleute.

Michael Schäfer ist der erste Vorsitzende der HOG Sackelhausen und beruft je nach Bedarf Landsleute hinzu (Friedrich Lutz, Mathias Messmer, Mathias Welker und andere), um ihn bei den einzelnen Aufgaben zu unterstützen. Dies waren unter anderem die Organisation der Kirchweihtreffen, die Besorgung von Arbeitsplätzen, der Besorgung von Wohnraum, die Mithilfe bei Hilfssendungen an die Landsleute in das Banat. Regelmäßige Treffen von Michael Schäfer und anderen Landsleuten mit Sepp Komanschek finden in den Wohnungen verschiedener Landsleute statt. Hier werden Sorgen und Nöte der Banater Landsleute besprochen und konkrete Lösungsvorschläge gemacht.

Die Kirchweihfeiern entwickeln sich zu Heimattreffen mit einer wichtigen Funktion als Nachrichtenbörse für die Landsleute. Zu jedem Fest werden Kirchweihtrachten getragen.

Männer treffen sich zu Kartenspielrunden, zuerst im Nebenzimmer der Bahnhofsgaststätte in Wannweil, später im Gemeinschaftsraum der katholischen Kirche in Wannweil.

Heimisch werden geschieht durch gegenseitige Akzeptanz, vor allem in den Vereinen des neuen Wohn- und Arbeitsgebietes.

Bei den regelmäßigen Treffen waren wichtige Themen:

a)     die Arbeitsplatzbeschaffung

Die hier wohnenden Sackelhauser treten als Berater und Vermittler bei der Arbeitsplatzsuche auf. Vor allem Michael Schäfer und Friedrich Lutz erläutern den vorteilhaften Zuzug in den Kreis Reutlingen und viele Sackelhauser Familien kamen daraufhin in den Kreis Reutlingen.

 b)     die Familienzusammenführung

Bescheinigungen für die Einreisegenehmigungen aus Rumänien werden von der Landsmannschaft der Banater Schwaben gemacht. (D1-Verfahren).

 c)     die Wohnraumbeschaffung

Für die Zuzugsgenehmigung und die Wohnraumbeschaffung sind gute Kontakte zu den Behörden sehr wichtig. Wohnungen in den Lagern, Wohnungen in Übergangswohnheimen und auch die Vermittlung von Privatwohnungen sind wichtig.

Zu dem Thema Lastenausgleich mit konkreter Beratung wird Herr Hans Huniar als Fachmann nach Wannweil eingeladen. Gleichfalls erläutert Herr Huniar den Landsleuten „das Fremdrentengesetz“ in einer Beratungsstunde zum Thema „Anerkennung von in Rumänien geleisteten Einzahlungen für die Rente“.

Bald strebten die Landsleute nach einem Eigenheim, wie sie es aus der alten Heimat gewohnt waren. Sepp Komanschek erläutert die Vorteile vom „Bauen mit Nebenerwerb“. Nebenerwerbsiedlungshäuser entstehen in Wannweil. Beim Hausbau helfen sich die Landsleute gegenseitig.

 1960 werden in Wannweil in einem Neubaugebiet Straßen nach „Adam-Müller-Guttenbrunn“ und „Lenau“ als Erinnerung an unser Herkunftsgebiet benannt. 1980 erhält in Wannweil in einem Neubaugebiet eine Straße den Namen „Sackelhauser Straße“.

Auf Vorschlag von Sackelhauser Landsleuten wird im Jahre 1962 die neue katholische Kirche in Wannweil auf den Namen „St. Michael“, dem gleichen Namenspatron wie die Heimatkirche in Sackelhausen, geweiht. Domherr Josef Nischbach hält beim Kirchweihfest 1962 in Wannweil für die Landsleute einen Gottesdienst ab. Auf einem Film wird 1963 die Sackelhauser Kirchweih dokumentiert.

 Die Arbeit in der HOG wird ab 1977 verstärkt.

Zu Veranstaltungen wird in der Banater Post berichtet. Hier werden auch die Familienereignisse wie Hochzeiten, Geburten, Sterbefälle und Geburtstage bekannt gegeben. Die Banater Post ist ein wichtiges Bindeglied zu den Landsleuten in aller Welt.

In Wannweil wird bis 1979 Kirchweih gefeiert. Zu überregionalen landsmannschaftlichen Veranstaltungen werden Busfahrten organisiert, zum Beispiel zum Landestrachtenfest nach Göppingen.

Für die Jungen werden schwarze Leibchen angeschafft. In zwei Etappen werden Material gekauft um Kirchweihtrachten für die Mädchen herzustellen, außerdem wird ein Akkordeon angeschafft.

Im Jahre 1979 verfassen Dr. med. Reinhold Fett und andere Mitarbeiter das Heimatbuch Sackelhausen. Dr. Fett ist der Herausgeber dieses Buches.

Hilfen unterschiedlicher Art werden für bedürftige Landsleute im Banat in Zusammenarbeit mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben (Hilfswerk der Banater Schwaben) und anderen Hilfsorganisationen (Caritas, Deutsches Rotes Kreuz und andere) durchgeführt. Vor allen Dingen ist auch die Beratung in Rechtsfragen und die Hilfe beim Ausfüllen der vielfältigen Formulare notwendig.

Die Landsleute werden in einer Kartei erfasst und es ergehen persönliche Einladungen zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen der HOG Sackelhausen. Dies sind überwiegend Brauchtumsveranstaltungen in Wannweil, in Reutlingen, in Riederich und in Metzingen, aber auch beratende Zusammenkünfte in kleinerem Rahmen. Die Kontakte zu Landsleuten in der ganzen Welt werden gepflegt. Landsleute aus aller Welt besuchen das Kirchweihfest.

Regelmäßig ab dem Jahre 1979 organisiert die HOG Sackelhausen Brauchtumsveranstaltungen - es werden Volkstänze aufgeführt, Sketche - auch in Mundart - erhalten großen Beifall, Kinder und Jugendliche musizieren und singen. Die Einübung der Volkstänze, der Sketche und der musikalischen Aufführungen sowie auch alle Vorbereitungen zu diesen Veranstaltungen werden von Landsleuten ehrenamtlich kostenlos durchgeführt. Über Jahre hinweg gab es eine Jugendgruppe, die Theaterstücke aufführte, musizierte und tanzte.

Ab dem Jahre 1980 werden regelmäßig in Reutlingen Sitzungen durch die HOG durchgeführt.

Jährlich gibt es unter der Beteiligung der Jugendtanzgruppe und der Beteiligung der Singgruppe sowie der Beteiligung der Blaskapelle ein Frühlingsfest, ein Kirchweihfest und eine Weihnachtsfeier. Die Brauchtumsveranstaltungen der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen sind auch ein Wirken für die gesamte Banater Gemeinschaft.

Es wird ein Sackelhausener Denkmalausschuss berufen und durch eine Spendenaktion wird es möglich, diesen Gedenkstein zu errichten. Die Einweihung beginnt in der Aussegnungshalle mit einem feierlichen Gedenkgottesdienst.

Am 14. September 1980 wird der Gedenkstein zu Ehren aller Kriegsopfer und Verstorbenen Sackelhausens auf dem Friedhof Römerschanze durch Heimatpfarrer Jakob Egler geweiht.

Ab 1980 beginnen die Kirchweihfeste mit einem Gedenkgottesdienst und einem anschließenden Totengedenken an unserem Gedenkstein. Den Kranz hierzu spenden die im jeweiligen Jahr 60 Jahre alt gewordenen Landsleute. Kontakte zu Priestern aus der alten Heimat werden gepflegt. Der Ablauf der Gedenkgottesdienste wird von Anfang an in Zusammenarbeit mit den örtlichen katholischen Priestern durchgeführt.

1980 gründet Johann Hummel, Metzingen, den „Sackelhausener Beerdigungschor“.

Seit 1981 spielt wieder eine Banater Blasmusik zu den Festen. Die Original Donauschwäbische Blaskapelle Reutlingen mit überwiegend Musikern aus Sackelhausen beginnt ihr erfolgreiches Wirken in Deutschland.

Ab 1982 wird dann in Reutlingen regelmäßig Kirchweih gefeiert. Vorstände von Vereinen, Bürgermeister, Gemeinderäte, Landtagsabgeordnete und andere öffentliche Mandatsträger werden zu den Veranstaltungen eingeladen und von diesen auch angenommen.

1983 war dann das Jahr, in dem es die meisten Aussiedler aus Sackelhausen gab.

Krankheitshalber hört Michael Schäfer 1986 als Vorsitzender der HOG auf. Als sein Nachfolger im Amt des Vorsitzenden wird Michael Koppi gewählt.

Weltweit werden intensiv Kontakte zu den Landsleuten gepflegt. Es werden Begegnungen mit Jugendgruppen aus St. Louis und Chicago organisiert. Es erscheinen verschiedene Sackelhauser Heimatbücher. 1989 wird die HOG Sackelhausen ein gemeinnütziger Verein.

Ab 1992 wird gemeinsam mit dem Kreisverband Reutlingen eine jährliche Wallfahrt nach „Ave Maria“ in Deggingen mit der Original Donauschwäbischen Blaskapelle Reutlingen und der Banater Singgruppe Reutlingen - ähnlich wie nach „Maria Radna“ - organisiert. Hierzu wird von Gerda und Michael Koppi jeweils ein Wallfahrtsheft gemacht – mittlerweile schon zum 17. Mal.

Auftritte sind auch bei der Feier „40 Jahre Baden-Württemberg“, den Reutlinger Stadtfesten, den 900-Jahrfeiern in Reutlingen, Reutlingen-Rommelsbach und Metzingen-Neuhausen.

Trachtenauftritte sind bei den Banater Treffen, den Landestrachtenfesten in Göppingen und bei verschiedenen Heimattagen des Landes Baden-Württemberg. Die Singgruppe beteiligt sich an Traugottesdiensten, Maiandachten, Wallfahrten und vielen Brauchtumsveranstaltungen.

 Aufgaben und Ziele der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen:

  •  Kontaktpflege zu den Landsleuten in der ganzen Welt
  • Feiern des Kirchweihfestes jährlich mit Kirchweihtrachten
  • Jährliche Abhaltung von Gedenkgottesdiensten in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof „Römerschanze“ in Reutlingen
  • Jährlich wird am Sackelhausener Gedenkstein auf dem Friedhof Römerschanze in einer würdigen Feier aller Verstorbenen gedacht.
  • Herausgabe seit 1981 des „Sackelhausener Heimatblattes“, die Erscheinungsweise ist jährlich zu Ostern
  • Erforschung der Geschichte des Heimatortes Sackelhausen und die Herausgabe von Büchern mit diesem Thema.
  • Herausgabe eines Familienbuches Sackelhausen. Hierzu werden Mikrofilme der Matrikel aus Archiven in Rumänien besorgt.
  • Gute Kontakte zu landsmannschaftlichen Vereinen pflegen, auch in anderen Ländern, wie zum Beispiel nach Österreich oder in die USA
  • Gute Kontakte zu Vereinen pflegen, welche auch Mundart und Brauchtumspflege machen
  • Pflegen guter Kontakte zur Verwaltung der heutigen Gemeinde Sackelhausen = Săcălaz.
  • Gute Kontakte zu den politischen Mandatsträgern in Reutlingen, der Stadtverwaltung in Reutlingen, dem Haus der Heimat in Stuttgart sowie der Landsmannschaft der Banater Schwaben und allen ihren Gliederungen pflegen.
  • Eintritt für den Frieden.
  • Gute Kontakte zu Hilfsorganisationen pflegen, wie zum Hilfswerk der Banater Schwaben, der CARITAS, dem Deutschen Roten Kreuz und anderen Organisationen.
  • Unterstützung der Heimatkirche. Pflege des Friedhofes in der alten Heimat.
  • Gute Kontakte zu den verschiedenen Kirchen pflegen.
  • Jährliche Lebenshilfeaktionen werden von der HOG für Bedürftige im Heimatort und dem Banat durchgeführt.
  • Die Pflege unseres Denkmals auf dem Friedhof Römerschanze in Reutlingen

VERANSTALTUNGEN

 Eine gelungene Veranstaltung ist am 4. Februar 2006. Johann Pless zeigte eine von ihm gestaltete „Power Point Präsentation“ über die Geschichte von Sackelhausen in der „Galerie Gutekunst“ in Reutlingen. Es sind zirka 60 Besucher, unter ihnen 26 Studenten mit Herrn Professor Johler von der Universität Tübingen, anwesend. Michael Koppi stellte die Geschichte der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen vor und erläuterte die Aufgaben und Ziele der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen. Viel Beifall erhält dieser Vortrag auch bei dem Treffen der Banater HOG Vorsitzenden in Frankenthal im selben Jahre.

Große Jubiläumsfeier „50 Jahre Kirchweihfest in Deutschland“ am 23. September 2008.

Für diese Feier und zu diesem Thema macht Johann Pless in „Power Point „ eine CD.

Unser schönes Fest besuchen auch Gäste aus unserem Heimatort Sackelhausen=Sǎcǎlaz, eine Gemeinderatsdelegation angeführt von Herrn Bürgermeiser Ilie Todaşcǎ. In diesem Zusammenhang soll auch der ersten Sackelhauser Familien im Kreis Reutlingen gedacht werden, welche schon bald nach Kriegsende in den Kreis Reutlingen kamen. Es waren dies Friedrich Lutz, Michael Schäfer, Peter Götz, Mathias Hummel und Mathias Messmer. Sie waren unsere Wegbereiter auf dem nicht leichten Weg des Neubeginns, der Eingliederung hier in Deutschland.

Erfolgreich konnte die im September 2006 gestartete Spendenaktion zur Renovierung der „St.-Rochus-Kapelle“ auf dem Friedhof in Sackelhausen mit deren Neueinweihung im Oktober 2007 abgeschlossen werden. Katharina Ortinau und Nikolaus Fuhry leiteten das Projekt der Renovierung. Die Feier wurde mit Gottesdiensten, mitgestaltet von der Original Donauschwäbischen Blaskapelle Reutlingen und Mitgliedern der Banater Singgruppe Reutlingen, schön umrahmt. Die Festrede hält die Vorsitzende Katharina Ortinau und Bürgermeister Ilie Todaşcǎ. Zu dieser Feier sind viele Landsleute aus Deutschland gekommen. Gerda und Michael Koppi haben zu den Festgottesdiensten ein Liederheft hergestellt. Einen würdigen Platz erhält auch die von Michael Koppi verfasste Liste mit den Kriegsopfern beider Weltkriege, den Toten der Russlandverschleppung und den Toten der Bǎrǎganverschleppung. Die Liste ist in der Friedhofskapelle in einem Rahmen hinter Glas aufgehängt worden.

 Am 12. November 2006, bei der Hauptversammlung der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen in Reutlingen, wurde Katharina Ortinau zur Vorsitzenden gewählt. Zum Ehrenvorsitzenden mit Sitz und Stimme im Vorstand wird Michael Koppi in Anbetracht seiner jahrenlangen erbrachten Leistungen für die Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen ernannt.

Als langjähriger Vorsitzender von über 20 Jahren im Amt sagt er mit „Fug und Recht“: „Das Haus „Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen“ ist bei der Übergabe an eine neue Führungsmannschaft im Kreise der Banater Dorfgemeinschaften gut bestellt.“ Die Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen ist ein aktives Mitglied der Landsmannschaft der Banater Schwaben. Bei der Übergabe an den neuen Vorstand zeigt das Barometer „nach oben“ auch im Vergleich zu anderen Banater Heimatortsgemeinschaften, mit all den erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Brauchtumspflege, der Pflege von regelmäßigen Zusammenkünften der Landsleute. Die Dokumentation der Geschichte des Heimatortes wurde erfolgreich begonnen und auch fortgesetzt. Die verbliebenen Landsleute im Heimatort werden unterstützt. Die Heimatschule, die Heimatkirche und der Friedhof unserer Vorfahren konnten durch verschiedene Projekte erfolgreich unterstützt werden, Dem „alten“ Vorstand der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen sage ich ein herzliches Dankeschön für die jahrelang geleistete Mitarbeit im Ehrenamt. Der neuen Führungsmannschaft der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen, angeführt von Katharina Ortinau ab dem 12. Novenber 2006, wünsche ich für die Zukunft alles Gute, eine erfolgreiche Jugendarbeit, Ankurbelung der Brauchtumspflege mit Volkstanz, eine gute Dokumentationsarbeit, eine stabile Brücke schlagen zu der Sackelhauser Nachkommenschaft in der ganzen Welt sowie auch die Pflege guter Kontakte nach Sǎcǎlaz.

EHRUNGEN

Den Ehrenbrief der Landsmannschaft der Banater Schwaben erhielten:

Michael Schäfer †, Anton Hummel †, Johann Katzenmayer, Franz Fett, Mathias Messmer, Michael Willjung, Susanna Götz, Johann Hummel, Nikolaus Fuhry, Peter Welker

Die Ehrennadel in Silber der Landsmannschaft der Banater Schwaben mit Urkunde erhielten: Michael Schäfer †, Nikolaus Fuhry, Peter Welker, Johann Pless, Nikolaus Pohr, Johann Frühwald, Katharina Schlett, Oskar Schlett

Die Ehrennadel in Gold der Landsmannschaft der Banater Schwaben mit Urkunde erhielt: Michael Koppi, Gerda Koppi

Die Landesehrennadel des Landes Baden-Württemberg mit Urkunde erhielten:
Michael Schäfer †, Nikolaus Fuhry, Michael Koppi, Peter Welker, Mathias Reitz,
Gerda Koppi, Johann Pless, Nikolaus Pohr

 Die STAUFERMEDAILLE des Landes Baden-Württemberg mit Urkunde erhielt:
Michael Koppi

 Eine Dankesurkunde des Landesverbandes Baden Württemberg der Landsmannschaft der Banater Schwaben zum Anlass „25 Jahre Banater Singgruppe Reutlingen“ erhielt: Gerda Koppi

 Dankesurkunden der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen erhielten:

Sepp Komanschek †, Michael Schäfer †, Hans Huniar †, Friedrich Lutz †, Kaspar Blasy,
Dr. Reinhold Fett †, Jakob Schuch †, Bürgermeister Willy Obermüller †, Jakob Laub, Johann Pappert, Michael Wendl, Theresia und Mathias Wagner, Louise Wilhelm, Nikolaus Kreiling, Resi Ruscheinsky, Helmut Schneider, Susanna Willjung †, Peter Krier, Johann Hummel,
Johann Katzenmayer, Michael Pless †, Georg Wilhelm †, Susanna Götz, Dr. Josef Pitzer, Johann Georg Mojem, Mathias Lauer †, Jakob Ortinau †, Gerda Koppi, Nikolaus Fuhry,
Peter Welker, Mathias Molitor, Bürgermeister Ilie Todaşcǎ, Mathias Reitz, Johann May, Hans Mersch, Franz Fett, Johann Pless, Nikolaus Pohr, Johann Frühwald, Nikolaus Klein, Jakob Rosenauer, Katharina und Oskar Schlett, Magdalena Michels, Mathias Messmer,
Katharina Andress, Michael Koppi, Katharina Ortinau, Margarethe und Peter Schuller

 Zu Ehrenbürgern der Gemeinde Sackelhausen=Sǎcǎlaz wurden ernannt:
Nikolaus Fuhry, Michael Koppi, Mathias Reitz, Peter Welker

 Veröffentlichte Druckschriften der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen:

  • Ab 1981 das „Sackelhausener Heimatblatt“ bisher 28 Auflagen (26 Auflagen wurden unter der Verantwortung von Michael Koppi herausgegeben, die Auflage 27 und 28 wurden unter der Verantwortung von Katharina Ortinau und Johann Pless herausgegeben)
  • „Sackelhausen – Anfang und Ende“ von Dr. Josef Pitzer
  • „Sackelhausener Liederheft“ von Hans Walter und Michael Koppi
  • „Der Friedhof in Sackelhausen“ von Michael Koppi und Peter Welker
  • „Gedichte in Sackelhausener Mundart von Johann Katzenmayer“ mit einem Layout und der Gesamtgestaltung von Karin und Nikolaus Fuhry
  • „Familienbuch Sackelhausen im Banat 1766-1844“ von Josef Kühn mit einem geschichtlichen Teil von Dr. Josef Pitzer, dieser Teil wurde von Dr. Lydia Kegler in die englische Sprache übersetzt
  • „Familienbuch Sackelhausen im Banat 1766-2007“ von Nikolaus Fuhry und Peter Hummel – „A-J Band I“, „K-Q Band II“, „R-Z Band III“ mit einem geschichtlichen Teil von Dr. Josef Pitzer, dieser Teil wurde von Dr. Lydia Kegler in die englische Sprache übersetzt                                                                                                                                                                 

                        Michael Koppi, Reutlingen

 

UNSEREN
TOTEN
ZUM
GEDENKEN

In Ehrfurcht und dankbarer Verbundenheit gedenkt der Vorstand,
der musikalische Leiter, die Mitglieder und die Freunde der
Original Donauschwäbischen Blaskapelle Reutlingen
ihren verstorbenen
Mitgliedern

Friedrich Lutz
Mathias Lauer
Friedrich Egler
Johann Gajer
Wilhelm Welker
Johann Pohr
Mathias Wagner

Ihre bewiesene Treue
sei uns
dankbare Verpflichtung

 

UNSEREN
TOTEN
ZUM
GEDENKEN

In Ehrfurcht und dankbarer Verbundenheit
gedenken die Mitglieder der
Banater Singgruppe Reutlingen
ihren verstorbenen Sängerinnen und Sänger

Michael Bergauer
Johann May
Peter Mayer
Nikolaus Messmer
Michael Schäfer
Alwine Schäfer
Michael Winkler
Johann Michels
Anton Zacharia
Susanna Reitz

Ihre bewiesene Treue
sei uns
dankbare Verpflichtung